
Innungsforum Technik „E-Mobilität“
250 Teilnehmer konnte Dieter Geimer, Handelssprecher des Saarländischen Kfz-Verbands, beim ersten Innungsforum Technik im verbandseigenen Ausbildungszentrum in Saarbrücken begrüßen. Die als Motto der Veranstaltung gestellte Frage „E-Mobilität – Wann geht´s denn endlich los?“ beantworteten Prof. Dr.-Ing. Friedbert Pautzke, Chef des Instituts für Elektromobilität der Hochschule Bochum und Dr. Daniel Thull, Projektleiter zentrale Forschung bei der Robert Bosch GmbH Stuttgart.
Pautzke machte aus seiner Überzeugung, dass die E-Mobilität in der Zukunft alternativlos sei, keinen Hehl und begründete dies auch mit globalen Mobilitätsentwicklungen. Allein wegen der Größe und der damit verbundenen Bedeutung der asiatischen Märkte würde die dortige Technologieentwicklung auch maßgeblich für Europa sein. Als weitere Treiber der E-Mobilität nannte Pautzke u.a. die Umweltverträglichkeit, die lokale Emissionsfreiheit, die geringe Lärmbelastung durch E-Fahrzeuge und die vergleichsweise hohe Energieeffizienz. Pautzke scheute sich auch nicht, auf die möglichen Veränderungen für Unternehmen des Kfz-Gewerbes im Vertrieb und der Wartung der Fahrzeuge hinzuweisen und den Markteintritt Dritter vorher zu sagen.
Dass die Darstellungen des Forschers aus Bochum keine Elfenbeinturmspinnereien sind, merkten die Gäste des Forums spätestens beim Beitrag von Dr. Daniel Thull. E-Mobilität sei Wirklichkeit und keine Vision, begann dieser seinen Part der Veranstaltung. 2020 erwarte Bosch die weltweite Produktion von rund 19 Millionen Fahrzeugen mit alternativem Antrieb, davon 9 Millionen Hybride und reine E-Fahrzeuge. Bosch sei 2005 massiv in die Produktentwicklung eingestiegen und habe fünf Jahre später die Massenfertigung von Paralell-Hybrid-Systemen für Porsche Cayenne und VW Touareg begonnen. Die E-Kompetenz von Bosch erstrecke sich mittlerweile von der Batterie über den E- Motor, die Aufladetechnik, den Umwandler, regenerative Bremstechnik, das Thermomanagement für Batterie und Fahrzeug bis hin zur Diagnosetechnik für die Werkstätten. Wie Professor Pautzke verwies auch Dr. Thull darauf, dass man sich bei der Fahrzeugkonzeption nicht darauf beschränken könne, den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Fahrzeugdesign und Fahrdynamikeigenschaften könnten durch radnahe und dezentrale Anordnung mehrerer E-Motoren völlig anders gestaltet werden. Beide Ingenieure waren sich auch darin einig, dass die E-Mobilität mit ganz neuen Anforderungen an die Automobilinformatik einhergehen werde. Beispielsweise würden Daten der Navigationssysteme dazu genutzt, energieoptimale Fahrtrouten zu planen und so die bestmögliche Nutzung der Energiespeicher zu gewährleisten.
Fazit beider Referenten: Das E-Auto ist Realität und wenn die Branche wie bisher Vertrieb und Service in der Hand behalten will, muss sie sich den Herausforderungen stellen und ihr Geschäftsmodell mit neuen Ideen ergänzen und an die Situation anpassen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung der vom Ausbildungszentrum der Innung angebotenen Hochvoltschulungen durch Innungstrainer Marco Bach.

- Markus Kirst, 1. Platz

- Massi Rosa, 2. Platz

- Kevin Walker, 3. Platz
Kfz-Handwerk 2012 - Wir sind die Zukunft!
Die erste Ausbildungskampagne im Rahmen eines Fotowettbewerbs war ein voller Erfolg! Die glücklichen Gewinner wurden durch ein Voting auf unserer Facebookseite ermittelt und repräsentieren das Gesicht unserer Ausbildungskampagne „Kfz-Handwerk 2012-Wir sind die Zukunft“.
Die Gewinnerfotos laufen ab dem 20.Februar 8 Wochen lang auf allen Videowalls in Saarbrücken und Umgebung (Standorte siehe www.bigcitywall.com/standort). Mit dieser Aktion möchten wir die Öffentlichkeit auf die modernen und zukunftsorientieren Ausbildungsberufe im Kfz-Gewerbe aufmerksam machen und die positive Wahrnehmung unserer Branche stärken!
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Auszubildenden bedanken die mutig genug waren bei dem Fotoshooting mitzuwirken! Die jungen Leute zeigten sich sehr engagiert und überraschten durch viele eigene Ideen. Wir hatten viel Spaß bei der Arbeit und waren über den Feuereifer sehr erfreut. Es zeigt, dass die Jungs und Mädels stolz auf ihren Beruf sind und diesen auch gerne repräsentieren. So einen Nachwuchs brauchen wir im Deutschen Kraftfahrzgewerbe, denn „Wir sind die Zukunft!“
Alle Fotos zur Kampagne finden Sie in unserer Fotogalerie
Freisprechfeier Wintergesellenprüfung 2012
„Sie bekommen heute Ihre Eintrittskarte ins Berufsleben, und es ist nicht die Schlechteste“ gab Stefan Gerhard von der Handwerkskammer des Saarlandes als Gastredner den frischgebackenen Junggesellinnen und –gesellen anlässlich der Freisprechfeier am 09.02.2012 beim Saarländischen Kfz-Verband mit auf den Weg. 156 erfolgreiche Absolventen der Wintergesellenprüfung hatten sich mit ihren Freunden und Angehörigen versammelt, um das begehrte Ziel ihrer Ausbildung endlich in Empfang nehmen zu können: den Gesellenbrief.
Der Landeslehrlingswart und Prüfungsausschussvorsitzende des Kfz-Handwerks, Friedbert Hissler, hatte die feierliche Veranstaltung eröffnet und die neuen Gesellen dazu angespornt, sich nicht auf dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung auszuruhen, sondern sich immer weiter zu bilden. Alle Möglichkeiten dazu, wie etwa die Weiterbildung zum Servicetechniker, stünden im Ausbildungszentrum des Saarländischen Kfz-Verbandes zur Verfügung.
Die Übergabe der Gesellenbriefe als Höhepunkt der Veranstaltung wurde für das Zweiradhandwerk von Ehrenobermeister Wolfgang Hees, für das Karosseriebauerhandwerk vom Prüfungsausschussvorsitzenden Peter Ames und für das Kfz-Handwerk von Friedbert Hissler vorgenommen.
Als besondere Belohnung für die jeweils Prüfungsbesten der drei Gewerke hatte Klaus Dürr von der Nürnberger Versicherung noch eine spezielle Belohnung im Gepäck. David Schneider (Kfz-Mechatroniker), Kai Frank (Zweiradmechaniker) und Christoph Felten (Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker) erhielten je einen Gutschein des Internetshops Amazon in Höhe von 150 Euro!
Bei kleinen Snacks ließ man dann den Abend gemeinsam ausklingen.
Anerkannte Hochvoltschulungsstätte!

- Mit Hybrid- oder Elektroantrieb wäre dieser Trabant eine technische Sensation...
Seit Juli 2011 sind wir durch den Bundesinnungsverband (ZDK) anerkannte Schulungsstätte für Hochvoltschulungen!
Mit Hybrid- und Elektrofahrzeugen verändert sich zur Zeit unser Straßenbild. Brennstoffzellenfahrzeuge werden in Kürze folgen. Da alle diese Fahrzeuge mit hohen Spannungen betrieben werden, nennt man sie Hochvolt (HV)- Fahrzeuge.
An solchen Fahrzeugen dürfen nur Kfz- Mechaniker, Kfz-Elektriker und Kfz-Mechatroniker arbeiten, die eine Zusatzausbildung zum " Fachkundigen für Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen" absolviert haben. Diese Qualifikation erlaubt ihnen, HV-Systeme spannungsfrei zu schalten und anschließend daran zu arbeiten.
Das Ausbildungszentrum des Saarländischen Kfz-Verbandes ist seit Juli 2011 vom Bundesinnungsverband anerkannte Schulungsstätte zur Durchführung von HV-Schulungen und bietet diese ab sofort an.
Termine erfahren Sie auf Anfrage 0681/9540414-Herr Bauer oder sichern Sie sich Ihren Platz, indem Sie sich online anmelden!
Tipps für Ausbildungsbetriebe!
Wer ausbildet sieht sich mit diversen Fragen konfrontiert. Welche Ausbildungsmittel müssen zur Verfügung gestellt werden? Wer muss die Anmeldung zur Berufsschule vornehmen? Oder: Können unentschuldigte Fehlzeiten des Lehrlings von der Ausbildungsvergütung oder vom Urlaub abgezogen werden?
Dies sind nur 3 von diversen Fragen rund um das Thema Ausbildung. Die Ausbildungsberater der Handwerkskammer Saarbrücken haben dies zum Anlass genommen und eine Broschüre mit 62 wertvollen Tipps für die tägliche Ausbildungspraxis zusammengestellt.
Fordern Sie sich Ihr kostenloses Exemplar unter 0681/9540423-Frau Rennollet oder per e-mail rennollet@kfz-saar.de an.
Extratipp: Tarifverträge für die Ausbildungsvergütung, Weihnachtsgeld, Urlaubstage etc. finden Sie hier
Überbetriebliche Lehrgänge für Kfz-Mechatroniker/in
Überbetriebliche Lehrgänge für Kfz
Hier finden Sie eine Übersicht der überbetrieblichen Lehrgänge für Kfz-Mechatroniker/in (Stand August 2011)



























