Kfz-Gewerbe und Dekra setzen sich für Abgasmessung ein

Trafen sich zum Jahresgespräch: Clemens Klinke, Dekra SE (2.v.l.), Jürgen Karpinski, ZDK (5.v.l.), Dr. Gerd Neumann, Dekra Automobil GmbH (6.v.l.). Foto: ProMotor.

Stuttgart/Bonn. Die Kombination von Abgasmessung und elektronischer On-Board-Diagnose (OBD) bei der Abgasuntersuchung (AU) sollte wieder verpflichtend eingeführt werden.

Dafür sprechen sich der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Expertenorganisation Dekra aus.

Beim Jahresgespräch beider Organisationen in Stuttgart betonten deren Spitzenvertreter, dass die Weiterentwicklung einer effizienten, praktikablen und modernen Abgasuntersuchung notwendig sei.

Dazu gehörten insbesondere die Entwicklung einer Methode zur Messung von Stickoxiden und deren Integration in die Abgasuntersuchung sowie die Festlegung entsprechender Grenzwerte.

In einem von ZDK-Präsident Jürgen Karpinski und Dekra SE-Vorstandsmitglied Clemens Klinke unterzeichneten Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wird angeregt, beim Ministerium eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe unter Einbeziehung aller relevanten Interessensvertreter zu bilden.

Ziel sollte es sein, möglichst kurzfristig einen effizienten und praktikablen Lösungsvorschlag für eine modernisierte Abgasuntersuchung zu erarbeiten. Das sei ein wichtiger Schritt zur Identifizierung von Fahrzeugen mit unzulässig hohen Emissionen und werde dazu beitragen, kurzfristig Erfolge bei der Verbesserung der Luftqualität zu erzielen.

Letzte Änderung: 16.11.2016Webcode: 0109497