Interesse an der E-Prämie steigt

[04.10.2019] Saarbrücken. Das Interesse an der finanziellen Unterstützung durch Staat und Hersteller beim Kauf von Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen ist im Septem-ber im Saarland nur leicht gestiegen. 43 (Vormonat: 39) Anträge beim Bundes-amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind eine Steigerung um rund zehn Prozent. Martin Bitsch, Vorsitzender des Kfz-Verbandes, sagte, diese Mo-natsbilanz könne nicht darüber hinweg täuschen, dass wichtige Impulse im Ge-schäft mit Elektro-Fahrzeugen erst im kommenden Jahr zu erwarten seien. Im benachbarten Baden-Württemberg habe die Steigerung im September rund 40 Prozent betragen, in Hessen zwanzig Prozent.

Bitsch erinnerte daran, dass der Flottengrenzwert im kommenden Jahr 95 Gramm CO2 pro Kilometer betragen werde. Dies erfordere deutlich höhere Verkaufszahlen von E-Fahrzeugen. Die aktuelle finanzielle Unterstützung beim Kauf von E-Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden habe im September für das Saarland für 30 (Vormonat: 26) rund 120.000 Euro betragen. Der Kauf von 13 (Vormonat: 13) Hybrid-Fahrzeugen sei rund 40.000 Euro gefördert worden.

Mit Hinweis auf das Klimapaket der Bundesregierung sprach sich Bitsch für eine technologieoffene Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Kraftfahrzeugen aus. Synthetische Kraftstoffe sollten die gleiche Förderung erfahren wie die Elektromobilität. "Für uns sind die synthetischen Kraftstoffe als CO2-neutrale Technologie ein Faktor, dem bisher viel zu wenig Beachtung geschenkt wird," sagte er. Anreize zur stärkeren Verbreitung der lokal emissionsfreien Batteriefahrzeuge seien durchaus sinnvoll, aber keineswegs ein Königsweg.

 

 

 

 

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