Keine Erholung im Markt für neue Pkw

[14.12.2021] 

Saarbrücken. Die Halbleiterkrise hat den Pkw-Markt im Saarland fest im Griff! Die November-Bilanz der Pkw-Neuzulassungen zeigt mit einem Minus von 36,5 Prozent auf 2.443 (Vorjahr: 3.846) Verkäufe das Ausmaß. Im Normal-Jahr 2019 habe es noch 3.242 Pkw-Neuzulassungen gegeben. Im Vorjahr habe die reduzierte Mehrwertsteuer dem Markt starke Impulse gegeben.

 

Die Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen war im November ähnlich dramatisch wie im Oktober, sagte Martin Bitsch, Vorsitzender des Saarländischen Kfz-Verbandes zu den aktuellen KBA-Länderzahlen. Wörtlich: „Eine konjunkturelle Erholung ist nicht in Sicht“. Die Monatsbilanz November bilanziere 778 (Vorjahr: 1.609) Benziner und 288 (Vorjahr: 888) Diesel.

 

Reine batteriebetriebene Pkw (BEV) blieben mit plus 43,7 Prozent und 467 (Vorjahr: 325) auf Wachstumskurs. Plug-in-Hybride (PHEV) seien trotz der kontroversen Diskussionen und Unsicherheiten bei der weiteren Förderung im „grünen Bereich“: 339 (Vorjahr: 229) Zulassungen weise die KBA-Bilanz aus. Die aktuelle Entscheidung zur weiteren Förderung in voller bisheriger Höhe sei zu begrüßen. Wörtlich: „Der Automarkt braucht Planungssicherheit für Kunden und den Handel. Das ist eine gute Entscheidung aus dem Wirtschaftsministerium.“.

 

Die Zulassungsverluste seit Juli 2021 führten dann auch zu einem Minus von 10,2 Prozent in der Zwischenbilanz. Dies seien 28.326 (Vorjahr: 31.529 – 2019: 38.128). Dem Autojahr 2021 könne man bereits jetzt den Stempel „das Jahr der großen Enttäuschungen“ aufdrücken, sagte Bitsch abschließend. Eine Entspannung sei noch nicht in Sicht.

Letzte Änderung: 22.12.2021Webcode: 0135677