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Gebrauchtwagenmarkt im Saarland mit zweistelligem Plus zurück auf Wachstumskurs

Saarbrücken. Der saarländische Gebrauchtwagenmarkt ist mit einem überdurchschnittlich hohen zweistelligen Wachstum auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Nachdem zwei „rote Monate“ zu Jahresbeginn deutliche Verluste verursacht hatten, sorgt der März nun für Aufbruchsstimmung in der Branche.

Mit einem Plus von 15,9 Prozent auf insgesamt 8.338 Pkw-Besitzumschreibungen könnte dies den Start in den sogenannten Auto-Frühling markieren. „Der deutliche Schub stärkt nach dem schwachen Jahresauftakt die Zuversicht in der Branche“, erklärte Martin Bitsch, Vorsitzender des Kfz-Verbandes. Mit Blick auf weiterhin hohe Kraftstoffpreise und steigende finanzielle Belastungen der Privathaushalte mahnte er jedoch zur Zurückhaltung bei den weiteren Erwartungen.

Ein Blick in die März-Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigt eine differenzierte Entwicklung der Antriebsarten: Benziner bleiben mit 4.895 Umschreibungen (Vorjahr: 4.322) die stärkste Kraft, gefolgt von Diesel mit 1.906 Fahrzeugen (Vorjahr: 1.832). Deutlich zugelegt haben alternative Antriebe: So stiegen die Umschreibungen von vollelektrischen Fahrzeugen (BEV) um 93 Prozent auf 359 Einheiten (Vorjahr: 186). Plug-in-Hybride (PHEV) verzeichneten ein Plus von 26 Prozent auf 243 Halterwechsel (Vorjahr: 192). Auch Hybridfahrzeuge ohne Stecker legten mit 905 Umschreibungen (Vorjahr: 628) spürbar zu.

Trotz dieser Entwicklung dominieren Verbrenner weiterhin klar den Markt: Ihr Anteil liegt bei 81,6 Prozent (Vorjahr: 85,6 Prozent). Die Elektromobilität – bestehend aus BEV und PHEV – erreicht zusammen 602 Besitzumschreibungen und damit einen Marktanteil von 7,2 Prozent (Vorjahr: 5,3 Prozent). Flüssiggas- und Erdgasfahrzeuge spielen mit 23 beziehungsweise 6 Umschreibungen weiterhin nur eine untergeordnete Rolle.

Dank des starken März-Ergebnisses konnte auch die Quartalsbilanz ins Plus gedreht werden: Mit insgesamt 22.245 Pkw-Besitzumschreibungen liegt der Markt leicht über dem Vorjahreswert von 22.968 Einheiten – ein Zuwachs von 0,3 Prozent.

„Die Branche hofft nun auf eine Fortsetzung dieses positiven Trends im weiteren Jahresverlauf“, so Bitsch. Ob sich der Aufschwung verstetigt, werde jedoch maßgeblich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen.